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06. Nov. 2020

CORONA-Bedingungen

Welche Bedingungen gelten anfangs November 2020 für Familienzentren, Eltern-Kind-Gruppen, Kinderbetreuung und Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten?

Der Kanton Basel-Landschaft stellt uns freundlicherweise einige Informationen zur Verfügung. Vielen Dank!

Rahmenbedingungen für Familienzentren und Veranstaltungen

  • In Familienzentren dürfen sich gleichzeitig eine Person pro 10 Quadratmeter Gesamtfläche aufhalten, solange die Hygieneregeln des BAG eingehalten werden können, vor allem Maskenpflicht und Abstand (1.5 m). Die Maskenpflicht gilt für Personen >12 Jahren. 

 

  • Bei Veranstaltungen (z.B. beim offenen Treff etc.) dürfen max. 15 Personen teilnehmen. Kinder zählen dazu, Organisatorinnen oder Leitungen aber nicht. Im Freien dürfen es max. 50 Personen sein. Auch hier gilt Maskenpflicht.

 

  • Elternbildungsangebote gelten als Weiterbildung und dürfen nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Ausgenommen sind Eltern-Kind-Gruppen, da diese auch vor der Corona-Krise nicht als Elternbildungsangebote galten. Hier gilt die 15 Personenregel, inkl. Kind, exkl. Leitung. Die Zählung schliesst auch Babys ein.

Maskenpflicht

Beim direkten Kontakt mit Kindern und Babys sollten zwar alle erwachsenen Personen Maske tragen, wenn das Kindswohl es aber erfordert – bspw. weil die Maske ein Kind verunsichert – dann kann sie abgenommen werden. Allerdings muss dies dann dokumentiert werden, z.B. mit einer Strichliste, auf der die Namen der Kinder vermerkt sind und wo festgehalten ist, mit welchem Kind die Betreuerin Kontakt ohne Maske hatte.

Rahmenbedingungen für Sprachkurse und Kinderbetreuung

  • Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten dürfen bis zu einem Sprachniveau von A1/A2 durchgeführt werden, oder wenn davon ausgegangen werden muss, dass die Lerngruppe nicht über die notwendigen technischen Kenntnisse verfügt, um an Online-Unterricht teilzunehmen.

 

  • Was die Kinderbetreuung betrifft, so haben wir versucht, das Dilemma, dass es für Spielgruppen keine eigenen Regelungen gibt, so aufzulösen, dass wir die Verordnungen des Bundes als Verordnung kommunizieren und gleichzeitig die Verordnungen seitens Kanton an bewilligungspflichtige Einrichtungen (KITAs, Schulergänzende Betreuung etc.) als dringende Empfehlung für Spielgruppen und Familienzentren weiterleiten.
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Die Ausnahme ist, dass Spielgruppen und Familienzentren – anders als reguläre FEB-Angebote -  keine Meldung machen müssen, wie viele Kinder sie betreuen.